Energiekosten im Unternehmen senken
Für Industrie- und Gewerbebetriebe analysieren wir, wie sich Lastspitzen reduzieren, Solarstrom besser nutzen und bestehende Netzanschlüsse effizienter auslasten lassen.
Zu den Anwendungen für Unternehmen →Batteriespeicherprojekte aus einer Hand
Pro Energy begleitet Batteriespeicherprojekte von der ersten Potenzialanalyse bis zur schlüsselfertigen Inbetriebnahme und Betriebsführung.
Ob ihr Energiekosten und Lastspitzen in eurem Unternehmen reduzieren oder einen Großspeicher als eigenständiges Energieprojekt realisieren möchtet: Wir entwickeln eine technisch und wirtschaftlich passende Lösung für euren Standort.

Welches Ziel verfolgt ihr?
Batteriespeicher können Kosten reduzieren, vorhandene Infrastruktur entlasten und zusätzliche Erlösmöglichkeiten schaffen. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vom Standort, dem Lastprofil und dem geplanten Geschäftsmodell ab.
Für Industrie- und Gewerbebetriebe analysieren wir, wie sich Lastspitzen reduzieren, Solarstrom besser nutzen und bestehende Netzanschlüsse effizienter auslasten lassen.
Zu den Anwendungen für Unternehmen →Für Investoren, Flächeneigentümer und Projektentwickler begleiten wir Batteriespeicherprojekte von der Standort- und Netzanschlussprüfung bis zur Inbetriebnahme und Betriebsführung.
Zur Umsetzung von Großspeichern →Energiekosten gezielt optimieren
Der Batteriespeicher stellt in verbrauchsstarken Zeitfenstern zusätzliche Leistung bereit. So lässt sich der maximale Netzbezug reduzieren, ohne Produktionsprozesse oder andere betriebliche Abläufe einzuschränken.
Überschüssiger Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage wird gespeichert und dann genutzt, wenn der Energiebedarf höher ist. Dadurch steigt der Eigenverbrauch und der Strombezug aus dem Netz sinkt.
Neue Produktionsanlagen, Ladeinfrastruktur oder weitere elektrische Verbraucher können die bestehende Anschlussleistung an ihre Grenzen bringen. Ein Batteriespeicher kann zusätzliche Leistung gezielt bereitstellen und dabei helfen, einen Netzausbau zu reduzieren oder zeitlich zu verschieben.
Der Speicher kann in günstigen Zeitfenstern geladen und bei höheren Strompreisen genutzt werden. Ob sich dieses Modell lohnt, hängt vom individuellen Lastgang, dem Stromtarif und den verfügbaren Vermarktungsmöglichkeiten ab.
Häufig entsteht der größte wirtschaftliche Nutzen durch eine Kombination verschiedener Anwendungen. Lastspitzenkappung, Eigenverbrauchsoptimierung und Energievermarktung können abhängig vom Standort in einem Multi-Use-Konzept verbunden werden.
Erst analysieren, dann investieren
Ein Batteriespeicher ist nur dann wirtschaftlich, wenn Speicherleistung, Speicherkapazität und Nutzungskonzept zum tatsächlichen Bedarf passen.
Liegen noch keine ausreichend detaillierten Lastgangdaten vor, können wir den Energieverbrauch über mehrere Wochen messen. Dadurch lässt sich genauer erkennen, welche freien Kapazitäten in der Elektroanlage vorhanden sind und welche Lastspitzen sich wirtschaftlich reduzieren lassen.
Netzentgelte senken
Für Industrie- und Gewerbebetriebe sind Netzentgelte oft ein größerer Hebel als der Arbeitspreis. Ob sich ein Speicher lohnt, entscheidet häufig der Lastgang: Wann entstehen die Spitzen, wie hoch sind sie – und fallen sie in die Hochlastzeitfenster eures Netzbetreibers?
Betriebe mit registrierender Leistungsmessung (RLM) erhalten ihren Verbrauch in 15-Minuten-Werten. Fehlen belastbare Daten, messen wir den Lastgang direkt an der Anlage – über mehrere Wochen und mit Blick auf einzelne Verbraucher.
Liegt eure Jahreshöchstlast außerhalb der Hochlastzeitfenster des Netzbetreibers, kann nach § 19 Abs. 2 StromNEV ein individuelles, reduziertes Netzentgelt möglich sein. Ein Batteriespeicher hilft, Lastspitzen gezielt aus diesen Zeitfenstern herauszuhalten.
Bei leistungsgemessenen Anschlüssen bestimmt die höchste Viertelstunde des Jahres einen großen Teil der Netzentgelte. Lastspitzenkappung mit Speicher senkt genau diesen Wert – ohne Produktion oder Betrieb einzuschränken.
Ob die Voraussetzungen für ein individuelles Netzentgelt erfüllt sind, hängt von Netzbetreiber, Messung, Erheblichkeitsschwellen und Fristen ab und wird im Einzelfall geprüft. Die Regeln zu Netzentgelten werden derzeit von der Bundesnetzagentur überarbeitet – wir berücksichtigen den aktuellen Stand.
Beispiel aus der Praxis
Bei einem Industrieunternehmen führten kurzzeitige Verbrauchsspitzen zu hohen Leistungskosten. Der durchschnittliche Stromverbrauch lag jedoch einen Großteil der Zeit deutlich darunter.
Pro Energy analysierte den Lastgang und verglich unterschiedliche Speichergrößen und Kappungsleistungen. So konnte ermittelt werden, welche Variante das beste Verhältnis aus Investitionshöhe, Einsparpotenzial und Amortisationsdauer bietet.

Wiederkehrende Leistungsspitzen erhöhten die Netzentgelte, obwohl die hohe Bezugsleistung jeweils nur für kurze Zeit benötigt wurde.
Auf Basis des Lastgangs wurden verschiedene Speichervarianten und Kappungsziele miteinander verglichen.
Der Batteriespeicher stellt gezielt während der Verbrauchsspitzen Leistung bereit. Dadurch kann die maximale Bezugsleistung gesenkt werden, ohne die Produktion einzuschränken.
BESS-Projekte ganzheitlich umsetzen
Großbatteriespeicher stellen andere Anforderungen als betriebliche Speicherlösungen. Neben der Speichertechnologie sind insbesondere Netzanschluss, Flächeneignung, Mittelspannung, Genehmigungen, Zertifizierung und das geplante Erlösmodell entscheidend.
Pro Energy unterstützt Investoren, Flächeneigentümer und Projektentwickler bei der technischen Planung und Umsetzung des Gesamtprojekts.
Dabei können wir das komplette Projekt übernehmen oder gezielt in einzelnen Phasen einsteigen – auch dann, wenn die Entwicklung bereits begonnen hat.
Von der ersten Idee bis zum Betrieb
Wir prüfen Standort, Lastgang, Netzanschluss und Nutzungskonzept. Daraus entsteht eine erste technische Lösung mit einer belastbaren Kosteneinschätzung.
Wir erfassen die vorhandene Infrastruktur, prüfen Flächen, Zugänglichkeit und technische Schnittstellen und entwickeln das Grundkonzept.
Wir planen Speicher, Trafostation, Mittelspannung, Tiefbau, Schutztechnik sowie Sicherheits- und Überwachungssysteme. Parallel koordinieren wir die Abstimmung mit dem Netzbetreiber.
Wir koordinieren Lieferung, Fundamentierung, elektrische Einbindung und beteiligte Gewerke. Während der Umsetzung überwachen wir Termine, Qualität und technische Schnittstellen.
Wir begleiten die Zertifizierung, stellen die technische Dokumentation zusammen und koordinieren die Inbetriebnahme mit Herstellern, Netzbetreibern und Projektpartnern.
Nach der Inbetriebnahme unterstützen wir bei technischer Überwachung, Wartung und Betriebsoptimierung sowie – abhängig vom Projekt – bei der Energievermarktung.
Ein Projekt. Ein Ansprechpartner.
Wir betrachten den Batteriespeicher gemeinsam mit Netzanschluss, Mittelspannung, Transformatoren, Photovoltaik und Ladeinfrastruktur.
Wir entwickeln die Lösung auf Grundlage der technischen und wirtschaftlichen Anforderungen des Projekts.
Ihr habt einen festen Ansprechpartner, der die Projektphasen, Gewerke und technischen Schnittstellen koordiniert.
Wir vergleichen unterschiedliche technische Varianten und wirtschaftliche Szenarien, bevor ihr euch für eine Investition entscheidet.
Wir übernehmen vollständige Projekte oder steigen gezielt dort ein, wo zusätzliche Planungs- und Umsetzungskompetenz benötigt wird.
Wir planen und realisieren Batteriespeicherprojekte deutschlandweit.
Häufige Fragen
Das hängt insbesondere vom Lastgang, den auftretenden Leistungsspitzen, den Strompreisen, einer vorhandenen PV-Anlage und der verfügbaren Netzanschlussleistung ab. Eine belastbare Bewertung ist nur auf Grundlage der individuellen Verbrauchs- und Standortdaten möglich.
Idealerweise benötigen wir Lastgangdaten, Stromabrechnungen, Informationen zur Elektroanlage und zum Netzanschluss sowie Angaben zu bestehenden oder geplanten PV-Anlagen, Ladepunkten und zusätzlichen Verbrauchern.
Liegt die Jahreshöchstlast eines Betriebs vorhersehbar außerhalb der vom Netzbetreiber veröffentlichten Hochlastzeitfenster, kann nach § 19 Abs. 2 StromNEV ein individuelles, reduziertes Netzentgelt vereinbart werden. Ein Batteriespeicher kann Verbrauchsspitzen in diesen Zeitfenstern abfangen und so helfen, die Voraussetzungen zu erfüllen. Ob sich das lohnt, prüfen wir anhand eures Lastgangs.
Bei Anschlüssen mit registrierender Leistungsmessung liegen 15-Minuten-Werte meist schon beim Netzbetreiber oder Messstellenbetreiber vor. Fehlen sie oder reichen sie nicht aus, messen wir den Verbrauch vor Ort über mehrere Wochen. Die Kosten hängen von Dauer und Anzahl der Messpunkte ab – wir nennen sie euch vorab im Pre-Check.
Ja. Ein Speicher kann beispielsweise zur Lastspitzenkappung, zur Nutzung variabler Strompreise oder für die Energievermarktung eingesetzt werden. Eine PV-Anlage ist dafür nicht zwingend erforderlich.
Speicherleistung und Speicherkapazität werden aus dem Lastgang und dem gewünschten Nutzungskonzept abgeleitet. Ein möglichst großer Speicher ist nicht automatisch die wirtschaftlichste Lösung.
Abhängig vom Verbrauchsprofil kann ein Speicher dabei helfen, bestehende Anschlusskapazitäten effizienter zu nutzen. Ob sich ein Netzausbau vermeiden oder zeitlich verschieben lässt, muss für den jeweiligen Standort geprüft werden.
Ja. Wir koordinieren neben dem Batteriespeicher auch die erforderliche elektrische Infrastruktur, einschließlich Transformatoren, Mittelspannung, Schutztechnik und Abstimmungen mit dem Netzbetreiber.
Ja. Wir unterstützen auch Projekte, die bereits geplant oder begonnen wurden – beispielsweise bei offenen Planungsfragen, fehlenden Gewerken, Verzögerungen oder der Vorbereitung der Inbetriebnahme.
Die Dauer hängt von Projektgröße, Netzanschluss, Genehmigungen, Zertifizierung und Lieferzeiten ab. Nach der ersten Analyse können wir die notwendigen Schritte und einen realistischen Projektplan konkretisieren.
Projekt gemeinsam prüfen
Ihr habt bereits Lastgangdaten, möchtet Leistungsspitzen reduzieren oder plant einen Großbatteriespeicher?
Schickt uns die wichtigsten Eckdaten. Wir prüfen euer Vorhaben und besprechen mit euch die nächsten technischen und wirtschaftlichen Schritte.